Mittwoch, 2. Dezember 2009

Die Welt retten

Ich spende regelmäßig für Unicef (das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) und viele andere Hilfsorganisationen. Dadurch bekomme ich oft Informationsbroschüren. Gestern lag ein Nachrichtenblatt von Unicef in meinem Briefkasten. Es berichtete von dem Leid auf der Welt und auch von den vielen Menschen, die sich helfend engagieren.

Besonders beeindruckt hat mich der Bericht von einem afrikanischen Mädchen. Der kleinen Mariatu wurden im Alter von zwölf Jahren von Soldaten aus einem grausamen Spiel heraus beide Hände abgehackt. Sie erbettelte daraufhin der Hauptstadt von Sierra Leone ihren Lebensunterhalt. Trotz ihres grausamen Schicksals gab sie nicht auf, spielte in einer jugendlichen Theatergruppe mit, Unicef wurde auf sie aufmerksam und heute lebt sie in Kanada in einer Pflegefamilie. Sie hat ein Buch über ihr Leben geschrieben (Mariatu Kamara, Das Mädchen ohne Hände) und wurde zur Unicef-Sonderbotschafterin ernannt. Als ehemaliges Opfer von Krieg arbeitet sie jetzt wirksam gegen den Krieg und für den Schutz der Kinder.

Eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern. In Deutschland leiden 30 % unter psychischen Problemen. Die Ursachen sind der große Leistungsdruck in Schule und Beruf, die soziale Kälte zwischen den Menschen und das egostärkende westliche Konsumfernsehen. Es gibt viel zu tun auf der Welt. Wir brauchen viele Krieger des Lichts, damit sich die Verhältnisse zum Besseren wenden. Eine glückliche Welt ist möglich. Genug Geld ist da. Das Wissen vom Glück ist vorhanden. Es muss nur konsequent angewandt werden. In diesem Sinne lautet meine heutige Botschaft: Rettet die Welt. Gerade zu Weihnachten sollten wir auch an die vielen Menschen denken, denen es nicht so gut geht. Tut was euch möglich ist. Aus vielen kleinen Wassertropfen kann ein großer Regen werden, der die Erde eines Tages zum Erblühen bringt.

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